Treffen Sie einen Experten: Prof. Dr. Alois A. Hirschmugl

Vor zwei Monaten hat Prepared International eine Interviewreihe mit dem Titel „Meet an Expert“ gestartet, in der Menschen aus einem weltweiten Pool von Katastrophenmanagement-Experten ihr Wissen auf diesem Gebiet teilen.

 

Als Fachgast spricht in dieser Woche Prof. Dr. Alois Hirschmugl aus seiner Erfahrung über „Zivilmilitärische Koordination (CMCoord)“ und die wichtigsten Herausforderungen.

 

Um das vollständige Interview zu sehen, klicken Sie bitte hier

 

Heureka (UCPM-2020-KN-AG)

UNION CIVIL PROTECTION MECHANISM
Netzwerkpartnerschaften
(UCPM-2020-KN-AG)

 

 

 

 

 

 

 

Titel: HEUREKA

Plattform für Wissenspartnerschaft im Bereich Zivilschutz im Nahen Osten

Heureka Logo

 

Projektstart / Projektbeginn

01.01.2021

Dauer:

18 Monate

Koordinator:

Landesregierung Steiermark, Fachabteilung Katastrophenschutz, GovSt (Österreich)

Konsortium/Projektpartner:

  • Disaster Competence Network Austria, DCNA (ÖSTERREICH)
  • Ministerium für Inneres, Cyprus Civil Defence, CCD (Zypern)
  • European University Cyprus, EUC (Zypern)
  • Lebanon Reforestation Initiative, LRI (Libanon)
  • Urban Planning and Disaster Risk Reduction Center, Al-Anjah National
    University, Nablus, ANNU (Palästina)

Unterstützende Experten als Subauftragnehmer des Koordinators

  • Resilience Solutions International (ÖSTERREICH)
  • D.M.A.T. Consulting KG / (ÖSTERREICH)
  • Prepared International (DEUTSCHLAND)

Hintergrund:

Die Risikolandschaft für Europa und seine Nachbarn hat sich in den letzten Jahren erheblich verändert. Europa und seine Nachbarn sind einer Vielzahl von Katastrophenrisiken ausgesetzt, von denen viele zunehmend häufiger und dringlicher zu bewältigen sind. Diese Risiken betreffen immer häufiger Katastrophen wie Waldbrände, Überschwemmungen, Erdbeben, Stürme, Hitzewellen, große medizinische Notfälle und technologische Unfälle, von denen immer mehr Menschen, Infrastrukturen, Immobilien, kulturelles Erbe und die Umwelt betroffen sind. Der Klimawandel verschärft die Risiken weiter und erhöht das Risiko und die Anfälligkeit von Personen und Vermögenswerten für Schäden. Zum Zeitpunkt der Ausarbeitung dieses Aufrufs zeigt die durch den COVID19-Virus verursachte Pandemie unsere Schwachstellen drastisch.

Die meisten Katastrophenrisiken sind grenzüberschreitend, bedrohen ganze Regionen und können mehrere Länder gleichzeitig betreffen. In einer Welt, die zunehmend miteinander verbunden ist, berühren Risiken in der Regel auch sektorübergreifend verschiedene thematische Disziplinen gleichzeitig.

 

Wissensnetzwerk des Zivilschutzmechanismus der Union:

Das UCPM-Wissensnetzwerk[1] wurde im Zuge der Überarbeitung des europäischen Zivilschutz Mechanismus  eingerichtet

Die Gesetzgebung für Mechanismen ist als Plattform für eine bessere Datenerfassung, einen verbesserten Informationsfluss, Innovationen, einen verbesserten Austausch von Wissen, Fachwissen und Fähigkeiten sowie konsolidierte wissenschaftliche Erkenntnisse durch Zusammenarbeit, Partnerschaft und Vernetzung vorgesehen.

Vision: Stärkung der Wirksamkeit und Effizienz der kollektiven Katastrophenschutz- und Katastrophenschutzbemühungen in allen Phasen des Katastrophenzyklus.

Aufgabe: Zusammenführung von Akteuren und Institutionen des Katastrophenschutzes und des Katastrophenmanagements, um die allgemeine Wissenssituation zu verbessern und die Zusammenarbeit im Katastrophenschutz und in der Katastrophenbewältigung .

[1] ec.europa.eu/echo/what/civil-protection/knowledge-network_en

 

Ziele:

Die Plattform für Zivilschutz-Wissenspartnerschaftenim Nahen Osten wird eine Brücke zwischen Wissensinhabern schlagen, die für Akteure des Katastrophenmanagements relevant sind, um die Koordinierung, Zusammenarbeit, Kompatibilität und Komplementarität zwischen den Kapazitäten und die Kompetenz von Experten zu verbessern. Hauptziel wird es sein, die Zusammenarbeit zwischen den Akteuren im Katastrophenschutz und den Anbietern humanitärer Hilfe zu erleichtern. Dazu wird das Beispiel der Internationalen Humanitären Partnerschaft untersucht und eine langfristige Beziehung hergestellt. Das Projekt wird Wissen, Erfahrung, Fachwissen, Fähigkeiten, Kompetenzen, gewonnene Erkenntnisse und bewährte Verfahren in enger Zusammenarbeit mit Katastrophenschutz- und Katastrophenschutzbehörden, sowie Wissensinhabern aus dem öffentlichen und privaten Sektor sammeln und austauschen, um

Forschung und Innovation anzuregen und ein gemeinsames Verständnis von Prävention, Bereitschaft und Reaktion.

Das spezifische Ziel des Projekts ist die Unterstützung neuer und bestehender Partnerschaften im Bereich Katastrophenschutz und Katastrophenrisikomanagement im Nahen Osten, die die Zusammenarbeit und Synergien bei Prävention, Vorsorge und Reaktion verbessern. Akteure des Katastrophenrisikomanagements im Nahen Osten werden mit ihren Kollegen und Kolleginnen innerhalb der Europäischen Union verbunden sein. Darüber hinaus wird die Zusammenarbeit zwischen dem Katastrophenschutz und der humanitären Gemeinschaft nach dem Vorbild der Internationalen Humanitären Partnerschaft gestärkt.

Die Plattform für Wissenspartnerschaft im Bereich Katastrophenschutz im Nahen Osten wird szenario-basierte Ansätze berücksichtigen, bei denen Akteure des Katastrophenschutzes und des Katastrophenrisikomanagements zusammenkommen und sich zusammenschließen, um bewährte Verfahren, Wissen und Fachwissen unter bestimmten Katastrophenrisikoszenarien auszutauschen.

ResponSEE (UCPM-2020-EX-AG)

Übungen zum Zivilschutzmechanismus der Europäischen Union
(UCPM-2020-EX-AG)

 

 

 

 

 

 

Projekttitel: ResponSEE

Planung, Entwicklung und Durchführung eines Katastrophenschutzprojekts der Europäischen Union zur Verbesserung der Reaktion auf ein Erdbeben in Südosteuropa

 

Projekt Logo

 

Projektstart / Projektbeginn:

01.01.2021

Dauer:

18 Monate

Koordinator:

Landesregierung Steiermark, Fachabteilung Katastrophenschutz, GovSt (Österreich)

Konsortium/Projektpartner:

  • Ministry of Security (BOSNIEN UND HERCEGOVINA)
  • Ministry of Internal Affairs , Department of Emergency Situation (RUMÄNIEN)
  • Reliefgoods GmbH (ÖSTERREICH)

Unterstützende Experten als Subauftragnehmer des Koordinators

  • Resilience Solutions International (ÖSTERREICH)
  • D.M.A.T. Consulting KG / (ÖSTERREICH)
  • Prepared International (DEUTSCHLAND)

 

Hintergrund:

Die Länder Südosteuropas (SEE) haben eine lange Geschichte verheerender Erdbeben, die erhebliche wirtschaftliche und menschliche Verluste verursacht und die Entwicklungsbemühungen der Länder beeinflusst haben. Besonders empfindliche und erdbebengefährdete Gebiete befinden sich in Albanien, Bosnien und Herzegowina und Montenegro.

 

Ziel:

Ziel dieses Projekts ist es, die Katastrophenvorsorge auf dem westlichen Balkan (WB) zu stärken, indem die Interoperabilität verbessert, die Zusammenarbeit mit der internationalenKatastrophenhilfe ermöglicht und unterstützt wird und um Albanien und Bosnien und Herzegowina näher an den UCPM heranzuführen. Dies wird durch eine eingehende Analyse der Zivilschutz-Situation und der Übungskapazitäten von Albanien, Bosnien und Herzegowina und von multinationalen Organisationen, die gemeinsame Übungsplanung, die Entwicklung eines Leitfadens für die Übungsplanung und die Erstellung eines gemeinsamen Prüfstands durch Ausführung eines TTX, CPX und FSX sichergestellt.

 

Das Konsortium wird:

  1. die Zivilschutz-Situation und die Ausbildungskapazitäten in den genannten Ländern analysieren
  2. einen Leitfaden für die Vorbereitung und Durchführung von Übungen erstellen
  3. gemeinsame Planungskonferenzen abhalten
  4. eine Tabletop-Übung (TTX) durchführen
  5. eine Command Post Exercise (CPX)durchführen.
  6. eine Joint FSX durchführen
  7. eine Evaluierung mit einem Lessons Learned-Process und Empfehlungen für nationale Zivilschutzpläne bereitstellen
  8. den abschließenden Übungsplanungsleitfaden erstellen

Das Projekt zielt darauf ab die Katastrophenvorsorge in den Ländern des WB insgesamt zu stärken und gleichzeitig die Interoperabilität und die HostNationSupport-Maßnahmen für die regionale und internationale Katastrophenhilfe zu verbessern sowie den Kapazitätsaufbau durch Schulung und Ausübung zu ermöglichen.

 

Projektziele:

  • Analyse der Zivilschutz-Situation in Albanien, Bosnien und Herzegowina und Montenegro;
  • Durchführung einer gemeinsamen Übungsplanung;
  • Vorbereitung und Durchführung einer gemeinsamen TTX, CPX und FSX
  • Durchführung einer Evaluierung mit einem abschließenden Lessons-Learned-Verfahren.
  • Entwicklung eines Leitfadens zur Übungsplanung.

 

HNS Table Top eXercise (TTX Ghana)

Beim gegenständlichen Übungsvorhaben handelt es sich um ein Projekt der Europäischen Kommission, DG ECHO (Directorate-General for European Civil Protection and Humanitarian Aid Operations) in Brüssel – konkret den CALL FOR TENDER NO. ECHO/A2/SER/2018/16. Dieses Projekt wird vom Katastrophenschutz der Europäischen Union finanziert.

Das Konsortium besteht aus:

 

Übungsziel

Ziel des HNS TTX ist es, Notfallreaktionsstrukturen auf strategischer und operativer Ebene zu praktizieren und die interinstitutionelle Zusammenarbeit im Bereich der Unterstützung der Gastgeberländer zu verbessern, auch durch standardisierte Arbeitsprozesse (Standard Operating Procedures/ SOPs).

Endziel ist es, alle vorhersehbaren Hindernisse für die internationale Hilfe so weit wie möglich zu beseitigen. Dadurch wird sichergestellt, dass die Katastrophenhilfe reibungslos verläuft.

Innerhalb des Projekts wurden drei HNS TTX durchgeführt –

  • in Österreich / Eisenerz (durchgeführt vom 21.-24.05.2019)
  • in Albanien / Mirdita (durchgeführt vom 02.-05.07.2019)
  • in Ghana / Accra (durchgeführt vom 03.-06.12.2019)

HNS Table-Top Exercise Accra, Ghana

Das Konsortium war in der Lage, die letzte Host Nation Support-Übung in Ghana mit NADMO – die National Disaster Management Organization durchzuführen. NADMO war ein ausgezeichneter Partner während der Übung, alles zusammen waren 10 Nationen beteiligt. Und das Feedback von allen war exzellent – und wird sogar dazu verwendet, ghanaische SOPs im Katastrophenmanagement anzupassen.

Vielen Dank an alle Teilnehmer und insbesondere an den stellvertretenden Generaldirektor, Herrn Seji Saji, der an der gesamten Dauer der Übung teilgenommen hat, obwohl es einen gesetzlichen Feiertag gab – den Bauerntag am 6. Dezember.

Um mehr über die Übung in Ghana zu erfahren, klicken Sie bitte auf den folgenden Link, einen Artikel, der von „Enviro-news-Nigeria“ über (Die NADMO in Ghana, EU, führt eine erste Modellübung zur Katastrophenbewältigung durch) geschrieben wurde. Der Artikel in PDF.

 

HNS TTX Gruppenbild von 2 Observers und die Übungsleitern in Ghana Dec.2019

 

Prof. Dr. Alois Hirschmugl mit dem stellvertretenden Generaldirektor Herrn Seji Saji

 

 

EU ModEX (2017-2020)

Allgemeine Informationen

Die Modulübungen (MODEX) werden von der Generaldirektion für den Europäischen Katastrophenschutz und die humanitäre Hilfe (DG ECHO) finanziert und sind Teil einer Übungsreihe im Rahmen des EU-Katastrophenschutzverfahrens.

Module und andere Reaktionskapazitäten, die bereits im Gemeinsamen Notfallkommunikations- und Informationssystem (CECIS) registriert sind, wurden gebeten, sich um eine Teilnahme an einer der Übungen zu bewerben. Die wichtigsten Übungsziele für die Teilnehmer sind die Schulung von Selbstversorgung, Interoperabilität, Verfahren und Koordination sowie die Nutzung der Übung als Lernmöglichkeit. Die EU-MODEX bietet den teilnehmenden Modulen und anderen Reaktionskapazitäten auch die Möglichkeit, sich als Europäische Notfallreaktionskapazität (EERC) zertifizieren zu lassen bzw. eine Klassifizierung oder Reklassifizierung vorzunehmen, um internationalen Standards für Einsätze bei Katastrophen zu entsprechen.

 

ModEX_Logo

Entwicklung und Trainings für humanitäre Hilfseinsätze

 

Neben den Projekten, bei denen die D.M.A.T. Consulting KG als Partner auftritt, übernimmt sie auch Aufträge als Subunternehmer. Die Tätigkeit der D.M.A.T. Consulting KG basiert auf der Erfahrung in zahlreichen humanitären und zivilen Einsätzen, Training. Sie führt eigene Projekte durch, wobei die meisten davon Lösungen, Werkzeuge, Strategien und Prozesse für den Katastrophenbereich entwickeln.

 

Die Mitglieder im internationalen Konsortium der kommenden ModEx der EU sind:

 

  • Deutschland: Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
  • Finnland: Crisis Management Centre (CMC)
  • Österreich: Das Land Steiermark
  • Österreich: Ministerium für Inneres der Republik Österreich (BMI)
  • Dänemark: Danish Emergency Management Agency (DEMA)
  • Belgien: The Federal Public Service for Health, Food Chain Safety and Environment (MVG)
  • Bulgarien: Directorate General Fire Safety and Civil Protection (DGFSCP)
  • Vereinigtes Königreich England und Nordirland: Chief Fire Officer Association, Care of Merseyside Fire ans Rescue Authority (MFRS)
  • Frankreich: The French Academy for Fire, Rescue and Civil Protection Officers (ENSOSP)
  • Italien: Italien Civil Protection Department (ICPD)

 

EU ModEX Österreich/ Eisenerz, 24.- 27.05.2018

Die erste ModEx hat im Oktober 2017 in England stattgefunden. Darauf folgten die Übungen in Dänemark, im Jänner 2018 und Bulgarien, März 2018.

Im Mai 2018 wurde in Österreich, am Erzberg in der Steiermark, eine ModEx (Modulare Exercise) durchgeführt. Die D.M.A.T. Consulting KG wurde vom Land Steiermark mit der Durchführung dieser Übung betraut. Die ModEx Austria hat im internationalen Trainingszentrum des steirischen Roten Kreuzes für „Urban Search and Rescue in alpinem Gelände“ stattgefunden.

Die D.M.A.T. Consulting KG freut sich über die spannende und anspruchsvolle Aufgabe, eine 36 Stunden dauernden Übung für das Training von zwei Medium Urban Search und Rescue Teams aus Griechenland und Litauen, einen Cave Rescue Team aus Slowenien und einem Drohnenteam aus Frankreich zu planen und umzusetzen. Durchgeführt wurden diese Arbeiten im Auftrag von und in Kooperation mit dem Land Steiermark, Abteilung für Katastrophenschutz und Landesverteidigung als Partner des ModEx 2017-2018 Konsortium, unter Einbindung von steirischen Rettungsorganisationen, in Eisenerz.

 

EU Module Exercise 2018 / Lot 3 in Eisenerz, Österreich

EU MODEX Gruppenbild Eisenerz 2018, Österreich

 

Hier das „Lessons Learned“ Video der MODEX in Eisenerz / Österreich 2018: https://www.youtube.com/watch?v=zNSx6W9hGPg

Bisherige Übungen im Rahmen der ModEX

 

MODEX 2017/2018

Im Rahmen des Zyklus der EU Modulübungen (ModEx) für 2017/2018 wurden 5 Modulübungen, in Großbritannien, Dänemark, Bulgarien, Österreich und Rumänien durchgeführt.

  1. England / Merseyside, 12.10.-15.10.2017
  2. Dänemark/ Tinglev, 26.01.-29.01.2018
  3. Austria/ Eisenerz, 24.05.-27.05.2018
  4. Bulgarien/ Montana, 20.03.-23.03.2018
  5. Rumänien/ Bucharest, 14.10.-18.10.2018

Klicken Sie hier um ein Video über ModEX Übung in Tingliv/ Dänemark zu sehen:
ModEX Exercise in Tinglev/ Denmark 2018

Abgeschlossene EU-Modulübung (ModEX)
im Jahr 2019

  1. Dänemark/ Tinglev, 25.01.-28.01.2019
  2. England/ Merseyside, 15.03.-18.03.2019
  3. Estland/ Saaremaa, 11.04. – 14.04.2019
  4. Portugal/ Fogueteiro Village, 04. – 07.11.2019

Klicken Sie hier um ein Video über ModEX Übung in Portugal 2019 zu sehen

 

EU Modex 2019-2020

 

Die D.M.A.T. Consulting KG wird wiederum in Eisenerz die MODEX 2020 durchführen, wobei diesmal 3 Medium Urban Search and Rescue Teams(MUSAR), 1 Höhlenrettungsteam (Cave rescue), ein Emergency Temporary Shelter (ETC) und 2 Drohnenteams teilnehmen werden.

 

EU-ModEX Pre-Exercise Meeting Gruppenbild in Lisbon, Portugal

 

EU Plug In Exercise (PIX)

PIX – Übungsübersicht

Bei den Übungen handelt es sich um sogenannte „PlugIn Exercises“. Eine entsprechende Anzahl an Teams soll an einer bestehenden Übung „andocken“ und alle Abläufe – von der Entsendung, der Ankunft im Lande, der Übungseinbindung bis hin zur Rückverlegung erproben. Es wird somit der gesamte Ablauf eines Katastrophenzyklus durchgespielt – vom Beginn einer Katastrophe, der nationalen Hilfestellung, der Anforderung internationaler Hilfe, der Einreise und dem Eintreffen von internationalen Teams im betroffenen Land bis hin zur Rückverlegung.

Projekts Beschreibung

Entwerfen, planen, durchführen und bewerten von 2 Plug-In-Übungen.

Die Projektpartner und Auftraggeber

Dieses Projekt wird vom Katastrophenschutz der Europäischen Union finanziert

Die Projekt Partner sind:

Die Projektpartner

Übungsziel

Die PIX wurde in enger Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission und den gastgebenden Organisationen entworfen, geplant, durchgeführt und evaluiert. Die PIX wurde lebensnahe Bedingungen bereitstellen/simulieren, um eine internationale Aktivierung des Mechanismus zu testen und zu erlernen, einschließlich der Wechselwirkungen von EU-Modulen, EUCPT (inklusive TAST) und UNDAC. Besonders Schwerpunkt liegt bei der Krisenreaktion, einschließlich der humanitären und anderer relevanter internationaler Akteure, auch unter Berücksichtigung der zivilen / militärischen Beziehungen. Diese PIX gliedert sich in zwei Teilübungen, die in der Karibik mit der Niederländischen Königlichen Marine als Hauptverantwortlicher mitte September durchgeführt wurden.

Gruppenbild EU Plug-In Caribbien Coast Exercise 2019

EU Table Top Exercise (TTX)

Lot3 – HNS TTX

Übungsübersicht

Bei den HNS TTX Übungen handelt es sich dabei um sogenannte Table Top Exercises (TTX) / Stabsübungen zum Thema „Host Nation Support“, als Intensivtraining für Schlüsselpersonen. Dabei wird der gesamte Ablauf eines Katastrophenzyklus durchgespielt – vom Beginn einer Katastrophe, der nationalen Hilfestellung, der Anforderung internationaler Hilfe, der Einreise, Durchreise und dem Eintreffen von internationalen Teams im betroffenen Land bis hin zur Rückverlegung.

 

Übungsrahmen:

Die Zusammenarbeit zwischen allen an der Notfallmanagement beteiligten Katastrophenschutz-Akteuren ist von entscheidender Bedeutung, damit jede internationale Hilfe schnell und effektiv in die lokalen Notfallmechanismen integriert werden kann.

Die Richtlinien für die internationale Unterstützung (Host National Support, HNS) zielen darauf ab, den betroffenen Teilnehmerstaat zu helfen und zu unterstützen, um internationalen Beistand auf die effektivste und effizienteste Weise zu erhalten, sei es in der Bereitschafts- oder in der Katastrophenschutzphase.

 

Die Projektpartner und Auftraggeber

Dieses Projekt wird vom Katastrophenschutz der Europäischen Union finanziert

Die Projektpartner

Übungsziel

Ziel des HNS TTX ist es, Notfallreaktionsstrukturen auf strategischer und operativer Ebene zu praktizieren und die interinstitutionelle Zusammenarbeit im Bereich der Unterstützung der Gastgeberländer zu verbessern, auch durch standardisierte Arbeitsprozesse (Standard Operating Procedures, SOPs).

Endziel ist es, alle vorhersehbaren Hindernisse für die internationale Hilfe so weit wie möglich zu beseitigen. Dadurch wird sichergestellt, dass der Katastrophenhilfe reibungslos verläuft.

Innerhalb des Projekts werden drei HNS TTX durchgeführt –

  • in Österreich / Eisenerz (durchgeführt vom 21.-24.05.2019)
  • in Albanien / Mirdita (durchgeführt vom 02.-05.07.2019)
  • endlich in Ghana / Accra (geplannt 03.-06.12.2019)

TTX1 ÜbungsteilnehmerInnen in Eisenerz:

Die Teilnehmer waren 15 Experten und Expertinnen aus Österreich und 25 aus 12 weiteren Nationen (Ghana, Spanien, Frankreich, Norwegen, Italien, Polen, Griechenland, Bulgarien, Rumänien, Tschechische Republik, Estland, Slowenien).

Gruppenbild von IDMEX TTX Übung in Eisenerz/Österreich

 

TTX2 ÜbungsteilnehmerInnen in Albanien:

Die Teilnehmer waren 13 aus 9 verschiedene Nationen

Gruppenbild von IDMEX TTX2 in Albanien/Mirdita für Trainer und Teilnehmer

 

TTX3 in Ghana (Accra)

Eröffning der Host National Support-Übung TTX3 in Ghana

EU HNS TTX3 Übung Gruppenbild für alle Konsortium in Ghana Dez.2019