GEO VISION (2015-2017)

GEO VISION Integration satellitenbasierter Übertragung von Erkundungsbildern und Videos in Katastrophengebieten

Projektziel

GEO VISION ist ein Horizon 2020 Projekt mit dem Ziel der Entwicklung einer Software zur Verbesserung der interaktiven, visuellen Kommunikation als unterstützendes Werkzeug für Helfer in kritischen Einsatzgebieten.

Hauptaugenmerk wird dabei auf der sicheren und effizienten Weiterleitung von einsatzrelevanten Inhalten wie Bilder und Videos aus den betroffenen Gebieten gelegt, um Einsatzkräfte bestmöglich koordinieren und mehr Menschenleben retten zu können.

Details zum Projekt

Laufzeit: 01.01.2015-31.12.2016, Verlängerung bis 02.2017

Partner:

  • AnsuR Technologies AS, Koordinator
  • D`Appolonia SPA
  • Universitat Autonoma de Barcelona
  • Johanniter-Unfall- Hilfe EV
  • United Nations Institute for Training and Research
  • D.M.A.T. Consulting KG

Projektergebnis

Entwicklung und Testung einer innovativen, einsatzentscheidenden Software (ASIGN), die Rettungsaktionen unterstützen und verbessern kann und zusätzlich Ressourcen schont.

ASIGN ermöglicht eine schnellere Übertragung von visuellen Inhalten aus Katastrophengebieten, unabhängig davon ob diese von Satelliten, Drohnen oder Einsatzkräften am Boden stammen, zur Einsatzzentrale. Die Software verarbeitet die aufgenommenen Daten vor dem Senden ohne zu komprimieren, um Zeit zu sparen und die Qualität der Aufnahmen zu erhalten.

Eine weitere Errungenschaft von GEO VISION ist der Ausbau der Nutzung von Smartphones. So können neben dem Empfang von Meldungen über weitere Alarmierungen im Einsatzgebiet auch einsatzrelevante Fotos und Videos erhalten werden. Aktuelle Veränderungen werden über ein Liveportal via Satelliten direkt zu den Endnutzern weitergeleitet.

Sie könne sich hier ein PDF mit einer Kurzfassung des Projektergebnisses herunterladen: GEO-VISION_Ergebnisse_de

Projektsplitter

GEO-VISION Revisionstreffen in Oslo

17.01.2016

Am 15.Jänner 2016 hat das erste Revisionstreffen des GEO-VISION Projektes in Oslo stattgefunden.

Die Projektpartner waren sich einige, dass die neu entwickelten Lösungen für einsatzkritische Multimediakommunikation auf dem richtigen Weg sind und eine wertvolle Unterstützung für Einsatzkräfte werden.

Die im Zuge des Projekts entwickelte Software RAIDO ist vielmehr ein komplettes Softwaresystem, dass die Vorzüge verschiedener Untersysteme miteinander verbindet. Hauptkomponenten dieser Komplettlösung sind ASIGN, ASMIRA und AIR, mit der GIS-Komponente, die mit der UNOSAT Live Karte verbunden ist.


Abschluss Demonstration von GEO-VISION

25.11.2016

Am 23. November 2016 wurden die Ergebnisse des Horizon 2020 Projektes GEO-VISION in Lieboch, in der Steiermark präsentiert. Die Projektpartner ANUSR Technologies, Johanniter und D.M.A.T. Consulting KG stellten sich den kritischen und interessierten Zuhörern von Zivilschutzorganisationen aus Österreich, Deutschland und Italien.

Bei der Demonstration wurden den Zusehern verschiedene Lösungen für einsatzkritische, visuelle Kommunikation gezeigt. Neben der Vorstellung der Erkundungsapplikation kam es zu einem Testflug mit einer Drohne, der Übertragung von aufgezeichnetem Videomaterial und einer Live-Webkarte. Die zur Schau gestellte Softwarelösung wurde nicht nur über gängige Kommunikationsnetzwerke getestet. Großen Wert legt das gesamte Projektteam auf die Nutzung der entwickelten Produkte über Satellitenverbindungen, da diese die optimale Übertragung von relevanten Daten in Einsätzen garantieren soll.

Zum Abschluss der Demonstration wurde eine Feedbackrunde mit allen Teilnehmern abgehalten. Der allgemeine Tenor äußerte sich sehr positiv, „eine stabile, einfach zu handhabende Lösung. Durch die rasche und äußerst genaue Übertragung von Informationen vom Ort der Katastrophe in die Einsatzzentralen wird die Entscheidungsfindung immens unterstützt und zum Vorteil für die Menschen, die aus Katastrophengebieten zu retten sind.“

D.M.A.T. Consulting KG bedankt sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern an der abschließenden Demonstration und allen Partnern für die gelungene Präsentation der gemeinsam entwickelt und getesteten Lösungen.

Collage aus Sequenzen der Abschlussdemonstration von GEO VISION

Collage aus Sequenzen der Abschlussdemonstration von GEO VISION


Horizon 2020 Weltraumprojekt GEO-VISION

31.01.2017

Ende 2016 ging das Horizon 2020 Projekt GEO-VISION mit einer spannenden Abschlussübung in Lieboch, Österreich.

Das Hauptziel des Projekts war die Entwicklung einer Software, die garantiert, dass einsatzspezifische, visuelle Informationen im Falle eines Einsatzes zu den Notfalldiensten gelangen.

GEO-VISION ist eine hilfreiche Applikation um Informationen über die aktuelle Situation in Krisengebieten möglichst rasch an die Einsatzzentralen vor Ort zu übermitteln. Im Falle einer Katastrophe ist GEO-VISION eine wichtige Informationsquelle vorwiegend für Einsatzkräfte, jedoch auch für die Öffentlichkeit.

GEO-VISION, Projektschritte

Der übliche Ablauf von Einsatzkräften zur Erkundung der aktuellen Lage: Beobachtungsflug, Auswerten der Lage, koordinierte Hilfeleistung.

Im Bild unterhalb wird der Beobachtungsflug bereits durch die GEO-VISION Applikation unterstützt.

Aufklärung der Situation vor Ort. Beobachten, Daten sammeln , Situation abwägen und handeln.

GEO VISION – Aufklärung der Situation vor Ort. Beobachten, Daten sammeln , Situation abwägen und handeln.

Verbesserung der Ausgabequalität der aufgenommenen Bilder und Daten durch Nutzung der integrativen Kommunikationssysteme, welche im GEO-VISION Projekt entwickelt wurden. Im nachfolgenden Bild wird die bisherige lineare Datenübertragung mit der entwickelten integrativen Methode verglichen.

Comparison of image and data quality using typical observation system and using GEO-VISION

Comparison of image and data quality using typical observation system and using GEO-VISION

Mehr Informationen zum GEO-VISION Projekt finden Sie auf der Projektwebsite und unter nachfolgenden Links.
Bei Klick auf die nachfolgenden Links öffnet sich ein neues Fenster.

Lesen Sie hier mehr zu den spannenden Entwicklungen von GEO-VISON.


Letztes GEO-VISION Treffen in Prag

23.02.2017

Das letzte Treffen unseres Horizon 2020 Projekts GEO-VISION, „GNSS driven EO and Verifiable Image and Sensor Integration for Mission-critical Operational Networks„, hat am GSA, European Global Navigation and Satellite System Agency, in Prag stattgefunden.

Zwei herausfordernde Jahre sind zu Ende gegangen mit interessanten Ergebnissen für Katastrophenhilfeoperationen.

Die im Projekt weiterentwickelte Software ASIGN ist das schnellste Erkundungstool das ich bisher gesehen habe. ASIGN ist einfach zu bedienen und größtenteils selbsterklärend. Der Informationsaustausch zwischen dem Erkundungspersonal im Feld und der Homebase, bzw. der Operationsbasis, ist schnell und einfach. Die Übertragung der Daten funktioniert sowohl über konventionelle Netzwerkverbindungen als auch bei Nutzung von Satellitenverbindungen wie beispielsweise über BGAN – INMARSAT problemlos.

Erfahren Sie mehr über GEO-VISION in unserem You Tube Video (2:51)